Louise Horvath

Künstliche Intelligenz als Führungsaufgabe: wie das gute Leben mit Digitalisierung gelingen kann

  • Was passiert, wenn wir einer Stimme nicht mehr trauen können menschlich zu sein?
  • Was tun wir, wenn unklar wird ob uns gerade ein Programm schreibt?
  • Wie umgehen damit, dass wir online nicht sicher wissen können, wer uns eigentlich gerade begegnet?

Wir können auf diese Entwicklungen mit Sorge blicken. Wir können auf Digitalisierung aber auch blicken wie ein Kind. Mit Neugier, ohne Hemmung davor eine Technologie anders zu nutzen als gewöhnlich gedacht. Denn selbstlernende Technologien und Künstliche Intelligenz bergen nicht nur Risiken. Sie tragen auch das Versprechen uns von all diesen kleinen Tätigkeiten zu entlasten, die wir Tag für Tag wiederholen als wären wir Maschinen.

Louise Horvath erforscht in Projekten, wie disruptive Technologien den Alltag verändern und positiv prägen können. Ihr Ansatz dabei ist, dass Digitalisierung von den Menschen selbst ausgehen muss. In ihrem Impuls wird sie Beispiele bringen, in welcher Form Leadership und Führung Einfluss auf den Umgang mit künstlicher Intelligenz und auf den Nutzen und die Nutzung digitaler Entwicklungen haben.

Zur Person

Louise Horvath forscht am Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) zu Digitalisierung und Gesellschaft. Ihr Interesse gilt der Frage, wie ein gutes Leben in einem Zeitalter intelligenter Technologien gelingen kann. Dazu arbeitete sie vier Jahre lang in einem DOC-team der Akademie der Wissenschaften an einer Dissertation zu intelligenten Umgebungen an der TU Wien und der Universität Twente in den Niederlanden. Zu ihren Projekten derzeit zählt die Entwicklung eines intelligenten Chatbots für Kinder, eine Untersuchung zu vernetztem Spielzeug, digitaler Konsumentenschutz sowie die automatische Erkennung von Fake-Shops durch Machine Learning.

Recherchieren und schreiben ist etwas, das sie seit der Schulzeit fasziniert. Mit 16 Jahren stieg sie als freie Mitarbeiterin in eine Lehrredaktion des STANDARD ein und übernahm später die Leitung des Ressorts Schüler- und auch Unistandard. Die Sozioökonomin arbeitete nach ihrem Studium als Projektassistentin am Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien sowie als Forschungsassistentin am interdisziplinären Forschungszentrum ICCR in Wien.