Karin Zipperer

Wenn die Digitalisierung auf die Unternehmenskultur trifft.

Nicht IT-affine MitarbeiterInnen in die Digitalisierung einzubinden und das Thema in das Tagesgeschäft sinnvoll zu integrieren ist eine Herausforderung, die derzeit viele Unternehmen und deren Führungskräfte beschäftigt. Die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen ist eine der Hauptaufgaben. Dazu zählen neben technologischen Aspekten vor allem auch die Menschlichen. Denn in welcher Form und Geschwindigkeit Veränderungen in einer Organisation umgesetzt werden hat vor allem mit der herrschenden Unternehmenskultur zu tun.

  • Welche Unternehmenskultur braucht es für eine Umsetzung von Veränderungen wie zum Beispiel der Digitalisierung?
  • Wie kann ein Unternehmen sich und seine MitarbeiterInnen – abseits von IT-spezifischen Themen – fit für die Digitalisierung machen?
  • Und wie können alle MitarbeiterInnen zu diesem Thema ins Boot geholt werden, um neue Ideen zu entwickeln und Innovation in der Organisation zu treiben?

Diesen Fragen wird sich Karin Zipperer in ihrem Impuls. Widmen. Dabei wird sie auch über die eine oder andere persönliche Erfahrung mit dem Thema Digitalisierung und Unternehmenskultur erzählen.

Zur Person

Karin Zipperer studierte Rechtswissenschaften, schloss einen MBA mit Schwerpunkt Aviation und einen Lehrgang für Beschaffungslogistik ab. Sie startete als Konzipientin bei RA Rudolf Deitzer, war danach in der Rechtsabteilung der Austrian Energy & Environment SGP/Waagner-Biro GmbH. Nach ihrer Karenz begann sie im Juli 2000 bei der Flughafen Wien AG. Dort war Sie 10 Jahre lang tätig, die letzten 4 Jahre als Geschäftsführerin für internationale Beteiligungen und Aktivitäten. 2011 wechselte sie in die Hafen Wien Gruppe, zunächst als Geschäftsführerin der Containertochter WienCont , 2,5 Jahre später wurde sie technische Geschäftsführerin des Hafen Wiens, zuständig vor allem für Ausbau und Instandhaltung, Lagerlogistik, Zoll und Trucking. 2015 wechselte sie in den Energiebereich zu den Wiener Netzen, neben den kaufmännischen Agenden war sie auch für die Planung der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze zuständig. Im September 2017 begann sie als Vorständin in der ASFINAG, wo sie bis Ende Jänner 2019 tätig war. Sie ist Aufsichtsratsvorsitzende der ARWAG Holding AG und Mitglied des Aufsichtsrats der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft mbH.