Impulsgeberin

Sabine Stortenbeek

Sabine Stortenbeek

Was geschieht, wenn die Beziehung zwischen den Menschen die Führung übernimmt?

Lebendigkeit und Authentizität im Führen und Geführt werden – das wünschen sich heute viele Menschen in den unterschiedlichsten Organisationen. Allerdings sind gewisse Vorbedingungen nötig, damit Lebendigkeit und Authentizität überhaupt erst entstehen und gedeihen können. Was sind das für Vorbedingungen? Und warum gelingt das, was sich doch so viele wünschen, in den seltensten Fällen?

Im Projekt Bank für Gemeinwohl treffen viele interessante Aspekte der Führung, Organisationsstruktur und Beziehung der Menschen untereinander zusammen. Anhand der konkreten Erlebnisse im Kontext dieses Projekts beschäftigt sich der Impuls mit Fragen wie:

  • Auf welche subtile Weise wirken sich juridische Strukturen auf die Beziehung von Zusammenarbeitenden aus?
  • Worauf gründet sich „natürliche Autorität“?
  • Gelingt Beziehung im Kreis besser?
  • Warum sind Konflikte die Chance schlechthin für eine Weiterentwicklung der Arbeitsbeziehungen (und werden aber meistens nicht genutzt)?
  • Lebendigkeit: Wie greife ich das nicht greifbare?

Sabine Stortenbeek versucht, den Blick zu schärfen für das, was die eigentliche Grundlage von Zusammenarbeit bildet: nämlich die einzigartige Beziehung von Mensch zu Mensch.

Sabine Stortenbeek studierte Japanologie, Wirtschaftswissenschaften und Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach ersten Stationen bei PricewaterhouseCoopers Consultants und IBM Business Consulting Services in Tokyo arbeitete sie längere Zeit für SAP an Standorten in Shanghai und Bratislava. Danach wechselte sie zum Projekt Bank für Gemeinwohl, einer zivilgesellschaftlichen Initiative zur Gründung einer ersten ethischen Alternativbank in Österreich. Dort war sie zuerst als Projektleiterin, dann als Prokuristin tätig.