Impulsgeberin

Judith Klaiber

Judith Klaiber

Was passiert, wenn Tugenden die Führung übernehmen?

If you want to lead someone, go and fix yourself first.
                                                    nach Federico Pistono.

Der Tugendbegriff scheint völlig aus der Zeit gefallen und höchst angestaubt. Aber in sogenannten disruptiven und transformativen Zeiten ist er für eine Selbstreflexion spannend. Nicht nur können ethisch aufgeladene Diskurse im Zeichen des Wandels oftmals als Irritation und vielleicht auch als Überforderung empfunden werden. Darüber hinaus muss eine gestiegene Komplexität durchgestiegen und –gedacht werden. Aber wie? Als Angebot dient dabei der Rückgriff auf Tugenden, die für UnternehmenslenkerInnen stärkend und als Richtschnur wirken können.

Ein philosophisch-theologischer Impuls zeigt auf, was Tugenden überhaupt sind und welchen Beitrag sie zur Gesinnung und Haltung der Leader-Persönlichkeit leisten können.

  • Wie soll und kann ich heute überhaupt handeln?
  • Wie wird die eigene Handlungsfähigkeit entwickelt?
  • Welche Orientierungspunkte dienen meinem unverwechselbaren Führungsstil?

Diesen Fragen wird anhand des Dissertationsprojekts „Leadership und Werte“ nachgegangen, erste Ergebnisse werden präsentiert und offen zur Kritik gestellt.

Nach dem Studium der Geschichtswissenschaft und katholischen Theologie in Tübingen und Uppsala, folgt seit 2014 das Doktoratsstudium an der Universität Wien mit dem Schwerpunkt „Leadership und Werte“. Als Universitätsassistentin koordiniert Judith Klaiber die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Werteforschung mit den Projekten zur Wertebildung und zur European Values Study 2017 und ist für die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Arbeitsgemeinschaft verantwortlich.